Welche Jobs gibt es in einer Zahnarztpraxis? Die wichtigsten Berufsfelder im Überblick
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- 2026-10-15
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Die Fortbildung für einen Aufstieg zur Zahnmedizinischen Fachassistentin (ZMF) zählte zu den frühen Möglichkeiten der Weiterqualifikation für Zahnmedizinische Fachangestellte. Hier bekommt die Zahnarzthelferin sachkundiges Wissen in allen bedeutenden Bereichen der Praxis vermittelt. Dazu gehören eigenständige Prophylaxemaßnahmen, die selbstständige Mitarbeit am Behandlungsstuhl wie auch das Erstellen von Abrechnungen und die allgemeine Praxisverwaltung. Angeboten wird diese Fortbildung als Vollzeit und berufsbegleitende Maßnahme.
Prophylaxeassistentin / Zahnmedizinische Assistentin
Das Berufsbild sieht folgendermaßen aus:
Für Zahnmedizinische Fachangestellte sowie Zahnarzthelferinnen ist die anerkannte Ausbildungsfortbildung eine Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxehelferin. Die systematische Kontrolle des Zahnfleisches und die systematische Reinigung der Zähne gehören zu den Aufgaben der Zahnmedizinischen Prophylaxehelferin.
Weiterlesen: Prophylaxehelferin / Prophylaxeassistentin - ZMP
Die Assistentin der Zahnärztlichen Praxis gab es bisher unseres Wissens nur in Westfalen-Lippe. Inhaltlich gibt es keine relevanten Unterschiede in den Fortbildungsordnungen zu der ZMV. Die Dauer der Ausbildung zur AZP dauert 600 Stunden. Die Kosten sind in etwa genauso hoch.
Weiterlesen: Die Assistentin der Zahnärztlichen Praxis (AZP)
Das Berufsbild der zahnmedizinischen Verwaltungshelferin (ZMV).
Die Zahnmedizinische Verwaltungshelferin, kurz ZMV genannt ist in einer Zahnarztpraxis im administrativen Bereich tätig. Die ZMV erhält in ihrer Aufstiegsfortbildung das Wissen zu den Bereichen Praxisorganisation, Abrechnungswesen, Paxismanagement, Datenverarbeitung, Rechts- und Wirtschaftskunde, Ausbildungswesen und Pädagogik und Kommunikation sowie Rhetorik. Zahnärzte können durch die ZMV in Praxismanagement und Praxisorganisation entlastet werden. Die Zahnmedizinische Verwaltungshelferin ist damit auch für die Mitgestaltung einer dienstleistungsorientierten und patientenorientierten Zahnarztpraxis verantwortlich.
In der abwechslungsreichen Tätigkeit als Zahnmedizinische Fachangestellte wird direkt mit Patienten und am Schreibtisch gearbeitet. Als Ausbildungsorte bieten sich kieferorthopädische oder kieferchirurgische Praxen sowie Zahnarztpraxen oder Zahnkliniken. Nach der abgeschlossenen Ausbildung richtet sich das Salär nach der Berufserfahrung (Anzahl Berufsjahre) und den zu bietenden Qualifikationen. Den ausgebildeten Zahnmedizinischen Fachangestellten stehen viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Auswahl. Diese ermöglichen in der Praxis mehr Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen.
Die Praxismanagerin ist aus einer modernen Arzt- und Zahnarztpraxis nicht mehr wegzudenken. Eine Praxismanagerin kümmert sich im Wesentlichen um die Struktur der Terminplanung und das Personalmanagement. In vielen Praxen verfügt Sie über Abrechnungskenntnisse und ist übergeordnet für den Einkauf von medizinischem Material zuständig. Besonders hervorzuheben sind die betriebswirtschaftlichen Controllingaufgaben. Praxismanager betreuen analytische und dokumentarische Aufgabengebiete. Das Gehalt einer Praxismanagerin liegt über dem der Assistentin und startet je nach Aufgabengebiet bei durchschnittlich 2200 Euro. Der Betrag kann nach oben und unten, abhängig von den Fähigkeiten, Aufgaben und der Größe der Praxis variieren.
Die Ausbildung zur ZFA – Zahnmedizinischen Fachangestellten
Die Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten - ZFA ist eine anerkannte und hoch qualifizierte Ausbildung. Nach einer dreijährigen Ausbildungsphase wird die Berufsbezeichnung "Zahnmedizinische(r )Fachangestellte(r)" erreicht. Ausdauer und Lernbereitschaft sind wichtige Faktoren, die diesen Beruf begleiten. Am Ende der Ausbildung wird die Prüfung vor der jeweiligen Landeszahnärztekammer abgehalten.